Welche Heizkörper sind am effizientesten?

Viele beschäftigen sich mit der Frage womit sie heizen möchten und was für eine Anlage im Haus möglich bzw. sinnvoll ist. Es gilt ja das Haus möglichst schnell und günstig zu heizen, richtig? Die Effizienz ist dabei natürlich wichtig da man Geld sparen möchte, aber man sollte sich auch Gedanken über die Effektivität machen. Wie effektiv sind die Heizkörper um Haus und Bewohner warm und gesund zu halten. Das Haus gesund halten? Ja genau, ein Haus bei dem die Bausubstanz schimmelt hält auf Dauer auch die Bewohner nicht gesund.

3 Möglichkeiten der Wärmeübertragung

Die wenigsten machen sich Gedanken darüber wie die Wärme vom Heizkörper zum eigenen Körper als auch zu Gegenständen und Wänden übergeht. Die meisten wissen nicht mal was „Wärme“ überhaupt ist. Wärme kann man sich als Molekulare-Vibration vorstellen. Je stärker Moleküle vibrieren desto heißer und je dichter das Material (Metall zum Beispiel) desto einfacher die Übertragung der Vibration. Man unterscheidet zwischen 3 Möglichkeiten der Wärmeübertragung.

1) Wärmeleitung: Die Wärme wird durch direkten Kontakt übertragen. Sitzt man auf einem Stein spürt man die Wärmeübertragung meist sehr schnell – ist der Stein wärmer als der eigene Körper strömt die Wärme in den Körper, ist der Stein kälter als 37°C geht die Wärme vom Körper in den Stein. Bei Heizungsanlagen erwärmt meist eine Verbrennung Metall, welches diese Wärme an Wasser weiterleitet, das Wasser wiederum erwärmt das Metall in Heizkörpern und diese übertragen die Wärme zum Teil an die umgebende Luft. Ein Heizlüfter funktioniert quasi nach dem Prinzip viel warme Luft zu erzeugen, welche dann beim auftreffen auf Gegenstände und den Körper durch Leitung übertragen wird. Außerdem kann man in kleinen Räumen relativ schnell die das Gesamte Luftvolumen erwärmen.

Heizelemente in Wänden und Fußboden erwärmen oft die gesamte Bausubstanz und diese wiederum die Umgebung (Luft, Erdboden). Durch Wärmedämmung kann man diesen Effekt verringern allerdings sollte die Wärmedämmung den Feuchtigkeitstransport nicht verhindern, sonst droht Schimmel. Um die eigentlich gewollte Wärmestrahlung zu erhalten braucht man aber nicht ganze Wände erwärmen, es würde reichen den obersten Millimeter zu erwärmen. Deshalb kommen Mongolen in ihren Jurten (Rundzelt) auch mit nur einer relativ dünnen Filzisolierung aus. Die oberste Filzschicht nimmt die Wärmestrahlung des Feuers in der Mitte des Zeltes auf und reflektiert diese. So bald das Feuer aus ist, wird es natürlich schnell kalt, da keine Wärmeenergie gespeichert wird aber Mongolen haben so über hunderte von Jahren in den kältesten Wintern wohlig warm gelebt.

2) Wärmeströhmung (Konvektion): Warme Luft und warmes Wasser steigen auf, kaltes sinkt ab. Im großen Stil entsteht u.a. so das Wetter auf der Erde. Bei vielen alltäglichen Heizkörpern wird durch Wärmeleitung die Luft erwärmt, deshalb gibt es so viele Lamellen, damit möglichst viel Luft mit dem warmen Metall in Kontakt kommen kann. Luft ist aber ein sehr schlechter Wärmeleiter, außerdem steigt ja wärmere Luft nach oben. Die durch die Heizkörper erwärmte Luft steigt also auf erwärmt dabei eine wenig weitere Luft, Wände und die Decke bis sie abkühlt und wieder herunter kommt. Auf dem Boden entsteht so ein kalter sog zum Heizkörper hin. Nein, die Fenster sind nicht schuld wenn es an den Füßen zieht, das ist die Heizung! Es geht aber auch anders.

Kennst du das Sprichwort: „nichts als heiße Luft“? So heizt fast ganz Deutschland. Nur mit heißer Luft. Da Luft kein guter Wärmeüberträger ist, bleiben massive Wände oft kalt und am Boden zieht es. Zum einen hat man also immer kalte Füße, zum anderen saugen die Wände Wärme von der Umgebung an. Kälte ist laut Definition die Abwesenheit von Bewegung, es kommt also nicht die Kälte aus der Wand, sondern die Wand saugt Wärmeenergie von wärmeren Materien und Körpern. Deshalb gabs in alten Schlössern so große Wandteppiche. Da die Wände besonders in Bodennähe sehr kalt bleiben kann sich dort besonders in entlegenen Ecken Luftfeuchtigkeit niederschlagen und führt mit der Zeit zu Schimmel. Falsche Wärmedämmung kann dieses Problem dann noch verstärken.

3) Wärmestrahlung: Zwischen der Sonne und der Erde ist Vakuum. Es kann also weder Wärme durch Leitung noch durch Strömungen übertragen werden. Trotzdem erwärmt sich die Erde und Solarkollektoren können richtig heißes Wasser mit der Sonnenstrahlung erzeugen. In Skigebieten kann man sich bei Sonnenschein aber frostigen Temperaturen auch mal mit Badehose in die Sonne legen ohne nur ansatzweise zu frieren. Wärmestrahlung breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus und versetzt die Moleküle in Festkörpern in Schwingung und erzeugt dadurch Wärme. Die Strahlung der Mikrowelle z.B. ist speziell auf Wassermoleküle abgestimmt und erhitzt speziell diese. Viele kennen aber auch Heizpilze bzw. Heizstrahler die wegen der hohen Temperaturen (Feuergefahr) primär außen verwendet werden.

Was kaum jemand weiß oder realisiert ist, das jeder warme Körper strahlt. Ja genau, du selbst bist eine Heizung und strahlst. Du hast bestimmt schon mal Infrarot-Bilder oder Videos von Menschen gesehen. Notfalldecken funktionieren nur, weil dein Körper 2/3 der Wärme durch Wärmestrahlung verliert. Außerdem kann die Plastikfolie verhindern, dass die durch Wärmeleitung deines Körpers erhitzte Luft nach oben aufsteigen kann. Grundsätzlich wird Wärmestrahlung als sehr angenehme Wärme empfunden.

Konvektion und Wärmestrahlung im Doppelpack

Jeder Heizkörper bzw. jeder Körper (ja auch du) erzeugt Konvektion wenn der Gegenstand wärmer ist als die Lufttemperatur. Auch Infrarotstrahler werden heiß, erwärmen die Luft und produzieren Konvektion. Je größer die Oberfläche (Heizlamellen) desto mehr Luft kann aufgeheizt werden. Gleichzeitig produziert auch jeder herkömmlicher Heizkörper Wärmestrahlung. Die Intensität der Wärmestrahlung steigt mit der Wärme des Heizkörpers. Mit jeder Verdoppelung der Oberflächentemperatur wird die Wärmeabstrahlung 16-Fach größer. Das Problem bei sehr kleinen aber sehr heißen Strahlungsheizelementen ist die Feuergefahr, außerdem wird Staub der ja immer in der Luft ist durch die Hitze verbrannt.

Worauf ist bei der Auswahl der Heizkörper zu berücksichtigen?

  1. Natürlich müssen die Heizkörper groß genug dimensioniert sein um die Räume bzw. das Gebäude heizen zu können. Auch muss die Heizanlage mitspielen können. Wer z.B. die alten Konvektor-Heizkörper mit flachen (weniger Lamellen) Strahlungsheizkörpern der gleichen Größe ersetzen möchte benötigt viel höhere Temperaturen um den selben Raum durch Strahlung zu heizen. Steigt man auf eine Wandheizung um, muss man überlegen oder berechnen, wie viel der Wärme durch das Mauerwerk verschluckt wird. Das wird nicht von allen Heizungsbauern gemacht.
  2. Einfacher Einbau & Wartung: Einige Heizkörper sind einfach einzubauen, aber lassen sich schlecht warten. Gut wenn keine Wartung nötig ist, aber wenn doch mal was kaputt geht .. dann wird es teuer. Optimal sind Heizelemente die sich sowohl einfach anbringen, aufstellen oder nachrüsten lassen als auch einfach zu warten und gegebenenfalls zu reinigen sind.
  3. Wärmeübertragungsart: Wie möchte man gern warm gehalten werden. Warme Luft ist ein schlechter Wärmeüberträger, deshalb benötigt man höhere Temperaturen um sich warm zu fühlen. Gleichzeitig entstehen durch die Konvektion unangenehme Temperaturunterschiede und Luftströhmungen.
  4. Staub & Wirbelstürme im Haus. Besonders Allergiker haben unter Konvektionsheizungen zu leiden. Aber auch die versprochene wohlige Wärme einer Fußbodenheizung wirbelt einiges an Staub auf. Durch die niedrigen Temperaturen steigt die am Boden erwärmte Luft allerdings nicht unbedingt bis an die Decke sondern kann sich schon nach 1-2 Metern wieder abkühlen und so für konstante Staubwirbel in dem Bereich sorgen in dem besonders Kinder leben.
  5. Kalte Wände bzw. Stellen. Es gibt in vielen Wohnungen stellen an denen es besonders zieht. Kalte Wände und Dachschrägen z.B. an denen die Luft abkühlt und runter rieselt.
  6. Schimmel: Je nach Raum, Anzahl Bewohner, Tiere und Pflanzen, Aquarien oder Zimmerspringbrunnen ist Feuchtigkeit ein mehr oder minder schwerwiegendes Problem. Unzählige Leute haben Schimmel in der Wohnung oder im Bad und denken meist schon, dass es ohne garnicht geht. Doch man kann auch ohne Schimmel leben! Man benötigt halt nur die richtige Heizung bzw. Heizelemente.

Welche Heizkörper gibt es überhaupt?

Kaum jemand wird heutzutage mit offenem Feuer heizen und die wenigsten können sich ein Kachelofen leisten. Die meisten Heizsysteme nutzen Wasser als Übertragungsmedium. Durch Heizkessel und Übertragung durch Wasser geht viel Energie verloren. Im Heizungskeller ist es schön warm, richtig? Will man es da warm haben? Nein! Auch über Leitungen die in den Wänden verlegt sind, geht Wärme ans gesamte Mauerwerk verloren. Alternativ gibt es noch die Möglichkeit direkt mit Strom zu heizen. Strom ist zwar viel teurer pro kW Energie, jedoch kann man, wenn man die wärme richtig nutzt unterm Strich günstiger weg kommen. Grundsätzlich spricht nichts gegen beide Heizformen. In dieser Übersicht von Heizkörpern gehe ich überhaupt nicht auf Energieverbrauch ein da es so gut wie keine Wissenschaftlich validen Aussagen dazu gibt. Verkäufer nutzen oft pseudowissenschaftliche Zahlen die jedoch selten nur nahe der Realität kommen.

Konvektor-Heizkörper

Jeder kennt die normalen Konvektor Heizkörper mit ihren Lamellen. Auch jeder Heizungsbauer kennt sich damit aus und kann sie schnell und einfach einbauen. Meist sind sie an Außenwänden unter Fenstern angebracht. An den Heizkörpern erwärmt sich die Luft, steigt auf, strömt an der Decke entlang bis sie abkühlt und hoffentlich erst an der hintersten Wand wieder herunter kommt. Die Zimmerdecke ist so der wärmste Punkt.
Nachteil: Konvektorheizkörper führen zu Luftströhmunen im Raum und dadurch zu viel Staubzirkulation. Möglicherweise kann man diesen Effekt nutzen und mit Luftfiltern über dem Heizkörper die Luft filtern. Aktivkohle Luftfilter für Dunstabzugshauben haben oft schon eine relativ gut passende Größe. Aber bitte nicht durch eine Heizkörperverkleidung die Strahlungswärme nicht blockieren. Durch die ineffiziente Wärmeübertragung durch warme Luft kommt es zu ungleichen Temperaturverteilungen im Raum. Das führt u.a. zu kalten Füßen bzw. Zug am Boden. Manche Außenwände werden in Ecken und Bodennähe schlecht geheizt und ermöglichen Kondensation von Luftfeuchte. Dies wiederum führt früher oder Später zu Schimmel und damit meist zu Gesundheitlichen Problemen. Durch Ventilatoren kann die Wärme besser verteilt werden. Dies führt jedoch auch zu viel Staubverwirbelungen.
Vorteile: gibts überall, haben alle, jeder kennt sich damit aus, meist schon vorhanden.

Strahlungs-Heizkörper

Es gibt Strahlungs-Heizkörper welche fast genau so ausschauen wie Konvektor-Heizkörper, allerdings fehlen hier die vielen Lamellen die erlauben möglichst viel Luft zu erwärmen. Man möchte ja so wenig Konvektion wie möglich. Ist die Temperatur des Heizkörpers niedrig genug, beschränkt sich die Konvektion auf einen sehr klein begrenzten Bereich über dem Heizkörper. Es gibt allerlei Strahlungsheizkörper, wasserführend als auch mobile elektrische Flächenheizkörper. Wärmestrahlung unterliegt den selben Gesetzen wie Licht. Lampen strahlen sichtbares Licht aus und wir sehen nur das von anderen Körpern und Gegenständen reflektierte Licht. Flächen-Leuchtelemente könnten also helfen zu sehen und verstehen wo Wärmestrahlung hin gestrahlt wird. Moderne elektrische Wärmewellenheizungen geben übrigens laut Herstellerangaben 90% der Energie durch Strahlung ab.
Nachteile: Wer seine Konvektor-Heizkörper entsorgen möchte und diese mit Strahlungsheizkörpern ersetzen benötigt entweder sehr große Strahlungsflächen oder viel höhere Temperaturen. Höhere Temperaturen führen jedoch auch zu mehr Konvektion und das Staub potentiell verbrennt was für die Raumluft nicht so gut ist. Ein weiterer kleiner Nachteil ist das Strahlung nicht sichtbar und aus der Entfernung auch nicht einfach fühlbar ist. Besonders wenn man mit niedrigtemperatur Strahlern arbeitet kann man die Effekte schlecht messen. Die Raumtemperatur wird nur langsam erwärmt, möglich wäre eine Messung der Oberflächentemperatur von Wänden und Gegenständen. Je nach Größe und Anbringungsort kann die Ästhetik eine Herausforderung sein.
Vorteil: die Wände und Möbel werden durch Strahlung erwärmt statt durch warme Luft und strahlen diese Wärme wieder ab. Man kommt mit einer niedrigeren Raumtemperatur aus und fühlt sich trotzdem warm. Grundsätzlich kann man Strahlungsheizkörper an Wänden als auch an der Decke anbringen. Gegenüber fest installierten Boden-, Wand- oder Deckenheizungen sind Strahlungsheizköper einfach zu installieren und warten.

Infrarot-Heizkörper

Es werden viele High-Tech Infrarot Heizkörper beworben die meist elektrisch betrieben werden. Aber letzten Endes sind es auch „nur“ Strahlungs-Heizkörper. Ob der Heizkörper mit Wasser, Ölfüllung, oder Strom erhitzt wird macht kein großen unterschied. Wärme wird abgestrahlt. Wer ein Heizkabel (mal im Terraristik oder Aquariengeschäft schauen) hinter einem Spiegel oder einer Steinplatte anbringt und mit einer dünnen Reflektier-Isolier-Folie abklebt, damit die Wärme nach Vorne geht. Kann sich recht preisgünstig wärmende Gegenstände basteln. Die teuren Infrarot-Heizungen sind zwar technisch etwas aufwändiger und strahlen fühlbar aber das ist nicht zwangsläufig  besser. Die fühlbare Strahlung wenn man vor oder unter so einem Heizkörper steht ist nur durch sehr hohe Temperaturen möglich. Dies führt wiederum zu Konvektion und zur Verbrennung von Staubpartikeln.
Nachteil: Geräte kosten viel und werden sehr heiß.
Vorteile: Können durch Wärmestrahlung einen Raum relativ schnell und spürbar erwärmen.

Fußbodenheizung

Fußbodenheizungen galten lange Zeit als non plus ultra der Heizmethoden. Es gibt die Möglichkeit mit elektrischen Heizelementen aber heutzutage nutzen die meisten Wasser. Theoretisch sollte der lauwarme Fußboden auch durch Strahlung den Rest der Wohnung erwärmen und dadurch für ein gutes Raumklima sorgen. Grundsätzlich bleibt auch die Wärme primär da wo man sie haben möchte.
Nachteile: je nachdem wann und wie die Fußbodenheizung eingebaut wurde, muss sie erst mal die gesamte Beton-Bodenplatte heizen, dann den Fußbodenbelag und dann erst den Wohnraum. Deshalb haben diese Heizungen eine so lange Vorlaufzeit und lassen sich auch schwer steuern.  Je nachdem wie gut die Heizelemente nach unten hin isoliert sind, geht viel Energie verloren. Da der Boden wärmer ist als die Luft, entstehen Luftströmungen welche Staubpartikel mitnehmen. Die Erwärmung ist allerdings nicht sehr hoch, so steigt die Luft nur 1-2 Meter bevor sie wieder herunter fällt. Es entsteht ein Mikroklima mit Staub-Stürmen. Für Menschen oft nicht direkt sichtbar aber durch die Putzfrau die jede 2-3 Tage Möbel und Gegenstände von Staub befreien muss. Besonders für Kinder kann solch eine konstante Staubbelastung zu Atemproblemen führen. Ein weiterer Nachteil ist die Wartung, wenn mal ein Problem mit den Heizelementen auftritt, ist die Reparatur schwer, aufwändig und teuer.
Vorteile: Die Wärme wird wie bei vielen Strahlungsheizungen als sehr angenehm empfunden. Es gibt keine sichtbaren Heizkörper im Raum. Staubmilben haben auf dem Boden ein schweres Leben. Auch Schimmelpilze haben es durch die Strahlungswärme und wenig kalte Wandbereiche schwer.

Wandheizung

Eine Wandheizung ist wie eine Fußbodenheizung auch eine Flächenheizung die durch niedrige Temperaturen über große Flächen Wärmestrahlung abgibt und die Konvektion minimiert. Die Wärmestrahlung erwärmt dann Decke, Fußboden und andere Wände. Optimalerweise sollte die beheizte Wand nicht direkt gegenüber der Fenster liegen. Auch behindern Möbel vor so beheizten Wänden die Wärmeabstrahlung. Allerdings werden die Möbel mit der Zeit auch warm und strahlen auch wärme ab.
Nachteile: Möchte man mal etwas an der Wand anbringen, dann sollte man hoffen nicht die Wasserleitung oder das Heizkabel zu erwischen. Auch stören große Möbel bei der Wärmeübertragung. Durch das verlegen in der Wand ist wiederum die Wartung nicht einfach. Beim Gebrauch in alten Massivbauten geht viel an Wärme durch die dicken Wände verloren. Man kann die Wand jedoch zunächst mit atmungsaktiven Schilfrohrmatten dämmen um den Wärmeverlust zu minimieren. Vorsicht wer Wasserdichte Isolierung verwendet sorgt oft für feuchte Wände und damit zu schlechterer Wärmedämmung und zum Gebäudeverfall. Bei der Berechnung der benötigten Größe wird manchmal vergessen die Verluste durch Wärmeleitung von Massivwänden zu berücksichtigen. Da sitzt man eventuell im Kalten.
Vorteile: Gegenüber normalen Konvektionsheizkörpern entsteht wesentlich weniger Konvektion. Im Gegensatz zur Fußbodenheizung entsteht die Konvektion nicht über den gesamten Boden sondern nur in kleinem Ausmaß in der nähe der Wand. Somit sollte die Luftqualität im Großteil des Wohnraums sehr gut sein.

Deckenheizung

Schon wieder heiße Decken und kalte Böden wie bei Konvektorheizkörpern? Nicht ganz, die Deckenheizung hat ja den Sinn den Raum durch Wärmestrahlung zu erwärmen, damit auch den direkt darunter liegenden Boden. Wärmestrahlung unterliegt den selben Gesetzen wie auch sichtbares Licht. Oft werden Lampen an der Decke angebracht da so die Ausleuchtung am besten ist. Also könnte man Argumentieren, das die
Vorteile: Meist kann eine Deckenheizung auch einfach nachträglich mit abgehängter Decke eingebaut werden. Wie bei anderen Flächenheizungen kommt auch diese Heizung mit niedrigen Vorlauftemperaturen aus. Die entstehende Warmluft-Konvektion bleibt unter der Zimmerdecke und bildet eine konstante warme Luftschicht dort. Es ist egal wo und wieviel Möbel im Zimmer stehen  der gesamte Raum kann durch Wärme bestrahlt werden.
Nachteile: Je nach Anbringung kann die durch Konvektion entstehende Luft aufsteigen und im Dachstuhl verschwinden oder kann durch Wärmeübertragung die Betondecke heizen. Bei der Anbringung von Lampen könnte es zu Problemen kommen. Es gibt wenige Informationen darüber ob Wände hinter Möbeln warm genug werden um Kondensation und damit feuchte Wände zu verhindern.

Fußleistenheizung

Wenig bekannt sind Sockelheizungen die relativ leicht nachträglich installiert werden können und auch gesamte Wandflächen beheizen können ohne durch Möbel nennenswert behindert zu werden. Sie werden wie der Name schon sagt wie Leisten bzw. Wandsockel angebracht und können Holz oder Metall als Verkleidung nutzen. Innen verlaufen meist zwei Kupferrohre übereinander (Zu- und Ablauf). Um die Wärme besser zu verteilen sind die Kopferrohre durch Heizlamellen umschlossen. Diese relativ unauffälligen Heizleisten, heizen auf relativ kleiner Fläche mit Wärmestrahlung und durch Konvektion steigt warme Luft direkt an der Wand hoch und erwärmt diese, die Warmen Wände strahlen dann die Wärme in den Raum. Besonders in Fachwerkhäusern ist diese Heizmethode sehr beliebt. Aber auch bei Allergikern.
Vorteile: Heizleisten lassen sich bei fast allen Heizsystemen relativ leicht Nachrüsten und auch in Marke Eigenbau anfertigen. Eine Sockelheizung kann auch als Zusatz zur bestehenden Heizung verwendet werden. Die alte wasserführende Konvektorheizkörper können auf niedrigem Niveau als Strahlkörper oder für schnelle Wärmeanpassungen genutzt werden. Da Warmluftströme primär an und in der nähe der Wand passieren wird kaum Staub im Lebensraum verwirbelt. Da die Wand durch eine Warme Luftschicht bespühlt wird, sind kalte und nasse Wände unmöglich. Gegenüber Wandheizungen sind Möbel bei Heizleisten garkein Problem, denn besonders hinter Möbeln möchte man ja eine gut gelüftete Wand die nicht anfängt zu Schimmeln. Bei Feuchten Wänden hinter Möbeln empfehlen sich sogar Sockelleisten.
Nachteile: Staub wird an der Wand zirkuliert und setzt sich an den Wänden ab (vielleicht besser an der Wand als in der Lunge). Die Heizlamellen sollten ab und zu gereinigt werden. Bei zu hohen Temperaturen kann Staub verbrannt werden. Möglicherweise lassen sich Luftfilter am Lufteinzug der Sockelleisten anbringen welche den Staub automatisch herausfiltern.

sonstige Heizkörper

Es gibt natürlich noch viele andere Heizkörper. Es gibt auch Säulen- und Fensterzargen- Strahlungsheizkörper einfache Holzöfen und so weiter. Kreativ wäre sich eine Ritterrüstung zu besorgen und diese mit Heizkabeln auf 30-40°C zu temperieren. Ich hoffe die für die meisten in Frage kommenden Heizkörper bzw. Heizmethoden genannt zu haben. Durch die Erklärung von Strahlung und Konvektion sollte nun jeder Leser selber fähig sein sich zu überlegen wie ein Heizkörper wärme Überträgt, wo wärme verloren gehen kann und wie das Raumklima verändert wird.

Welche Heizkörper sind nun die Besten?

Welche Heizkörper am besten sind kommt auf viele Faktoren an. Was ist bereits vorhanden? Wie ist das Haus gebaut? Womit wird geheizt? Welcher Raum wird für welchen Zweck geheizt? und so weiter. Grundsätzlich ist jedoch Strahlungswärme angenehmer als heiße Luft Zirkulation. Wer bereits Heizkörper hat (außer es sind vielleicht Elektro-Nachtspeicher Heizungen) kann diese durchaus weiter nutzen. In den meisten Fällen wird es eine Wasser-Konvektionsheizung sein. Wenn die alten Konvektor Heizkörper nur auf 25-30 °C geheizt werden gibt es auch nur wenig Konvektion. Diese kann man durch eine Sockelheizung ergänzen um den gesamten Raum sanft auf angenehme Temperaturen zu bringen. Alternativ sind auch zusätzliche Strahlungsheizkörper vielleicht an der Decke. Nur so zur Info; Glühbirnen wandeln 95% der Energie in Wärme um und strahlen diese in den Raum. Viele hatten also schon lange Zeit eine Zusatz-Strahlungsheizung an der Decke bevor die LED Lampen für ungemütliche Raumatmosphären gesorgt haben. Die Energie wurde ja garnicht verschwendet sondern als wohlige Wärme abgegeben.

Aus praktischen und Effizienz Gründen sind Strahlungsheizkörper besser als verbaute Heizelemente. Aber Design-Technisch werden viele verbaute Strahlungsheizelemente bevorzugen. Bei Altbauten gilt es auch zu schauen was Möglich ist und welche Stellen (z.B. Außenmauern der Wetterseite) besonders gefährdet sind. Man sollte sich auch nicht zu schade sein in manchen Fällen bzw. Bereichen elektrische Heizelemente zu nutzen. Wie gesagt, eine 100 Watt Glühbirne ist ein 95 Watt Heizstrahler (mit etwas schwarzer Ofen-Sprühfarbe lassen sich Glühlampen auch schnell zu Dunkelstrahlern umwandeln).

Wohnzimmer

Im Wohnzimmer soll es schön warm sein. Oft gibt es große Fensterflächen durch die Wärme verloren und gewonnen werden kann. Aber auch die Luftqualität ist wichtig, da man sich so viel darin aufhält. Von einer Fußbodenheizung und Konvektoren würde ich abraten. Besser wären Strahlungsheizelemente (dafür können auch bereits vorhandene Konvektoren verwendet werden) diese Können an freistehenden Wänden und/oder auch an der Decke angebracht werden. Sehr gut kann aber auch eine Leistenheizung das Wohnzimmer warm halten. Meist beschränkt man sich ja ohnehin nicht auf einen Heizkörper deshalb kann man Heizleisten mit Deckenstrahlern ergänzen. Wenn Heizleisten nur an Außenwänden angebracht werden, könnte man auf den Innenwänden auch Heizelemente anbringen.

Küche

In der Küche gibt es meist kaum Platz für eine Heizung. Gleichzeitig kann es hier zu hohen Luftfeuchtigkeitswerten kommen. Beim Kochen sollte also grundsätzlich die Dunstabzugshaube laufen oder das Fenster auf Kipp offen bleiben. Heizleisten könnten schwer zu verlegen sein aber da es hinter den meisten Schränken eine Hinterlüftung gibt könnte dies durchaus sinnvoll sein. Da wo der Kühlschrank steht braucht es keine extra Heizelemente, das macht der Kühlschrank schon. Man könnte nun bei Wohnküchen unter der Sitzbank eine kleine Konvektorheizung einbauen. In dem Fall wird Warme Luft oft als angenehm Empfunden. Ansonsten könne Strahlungsheizelemente an der Wand oder der Decke über dem begehbaren Bereich angenehme Wärme spenden. Optimal dauerhaft auf niedriger Stufe laufen lassen, nicht nur wenn man in der Küche ist. Die frage ist nur ob Feuchte aufsteigende Luft jemals wieder herunter kommt wenn man ein Decken-Heizelement einsetzt.

Badezimmer & WC

In Toilette und Badezimmer ist grundsätzlich die Schimmelgefahr am Größten. Viele haben das Problem und wissen schon nicht mehr was sie dagegen tun sollen. Manche denken, dass es ohne Schimmel garnicht geht. Theoretisch benötigt man im Bad meist nur für kurze Zeit wärme, da man sich ja immer nur kurz dort aufhält. Am besten ist es wenn der Boden dann für die Füße angenehm warm ist. Eigentlich kann also das Bad doch den Rest der Zeit kalt bleiben, oder? Genau so mögen es Pilze, kalt und feucht. Grundsätzlich ist im Bad gegen eine Fußbodenheizung die stetig auf niedrigem Nivea heizt nichts einzuwenden. So bleibt zumindest das Nass nicht lang auf dem Boden. Es können aber auch hier Wand- oder Leisten-Heizelemente verwendet werden. Es gibt z.B. Heizspiegel welche man jedoch auch selber herstellen kann. Einige Heizelemente lassen sich zusätzlich als Handtuch trockner einsetzten. Eine gute Methode ist bei Benutzung des Bades einen Heizlüfter als Zusatzheizung zu nutzen. Bei guten Heizlüftern kann man fast aufs Handtuch verzichten. Gleichzeitig das Fenster auf Kipp oder Lüftung anstellen. Ja genau, da wird die Wärme aber auch die Feuchtigkeit sofort zum Fenster hinaus geblasen. Wer bereits weiß an welchen Stellen die Wände am schnellsten Feuchtigkeit kondensieren (wo gibts am meisten Schimmel) kann dort für ca. 35 Euro ein Feuchtigkeitssensor anbringen und an eine Lüftung und/oder Heizlüfter koppeln. So wird automatisch und Messgenau für ein trockenes und pilzfreies Bad gesorgt.

Schlafzimmer

Die meisten „Experten“ empfehlen niedrige Raumtemperaturen in Schlafzimmern, trotzdem möchte man nicht frieren. Kalte Luft die von der kalten Zimmerdecke herunter rieselt ist da besonders unangenehm. In der Nacht schwitzt jeder und gibt durch Atmen auch einiges an Feuchtigkeit ab. Optimal ist also wenn der Boden, Decke und die Wand in Bettumgebung angenehm Warm sind. Eine Leistenheizung kann im Schlafzimmer sehr angenehm sein, durch sie wird auch verhindert, dass Wände hinter großen Schränken kalt bleiben und Luftfeuchtigkeit ansammeln. Das Bett und der Bereich um das Bett sollte Warm sein. Das lässt sich durch ein Wand-Strahlheizkörper erreichen welches so angebracht wird, dass das Bett gut von der Wärmestrahlung erreicht wird. Tagsüber sorgt die Wärmestrahlung dafür, dass das Bett schnell trocknen kann. Eine Fußbodenheizung ist im Schlafzimmer nicht so gut, da sie ja den Staub vom Boden auf Betthöhe zirkuliert. Eine Deckenheizung wäre hier auch gut, aber da viele Schlafzimmer im Obergeschoss sind wo Deckenheizungen viel Energie verlieren können muss man hier abwägen.

Flur & Treppenhaus

Das Treppenhaus in Mehrfamilienhäusern muss man garnicht so gut Heizen, aber für eine gute Luftzirkulation (Kondensation verhindern) sorgen. Da die Wohnungswände meist wärmer sein werden als die Luft im Treppemhaus wird sich da keine Feuchtigkeit absetzen. Problematisch kann es sein wenn es eine Außenwand gibt. Diese kann durch eine Leistenheizung (möglicherweise auf Höhe jeder Etage angebracht sein. Wenn es am höchsten Punkt des Treppenhauses kleine Lüftungsöffnungen gibt, kann die aufsteigende Luft langsam entweichen und trockene nachziehen. Auch in Treppenhäusern von Wohnhäusern können Heizleisten welche einen Warmluftschicht über die Wand steigen lassen. Im Flur selbst wird ja meist nicht geheizt aber falls nötig ist ein Deckenheizelement oder ein Wandstrahler mit am einfachsten.

Feuchte muffelige Keller

Nun, es gibt viele schwerwiegende Probleme für ungemütliche Keller. Aber oft liegt es auch einfach an kalten Wänden an denen sich Feuchtigkeit sammelt und schlechte Lüftung. Stoßlüften ist hier genau das falsche, da sich die Wände durch die kalte Luft schnell stark abkühlen und die Luftfeuchte so noch besser kondensieren kann. Auch hier ist Strahlungswärme super. Mein Favorit ist aber die Leistenheizung an allen Wänden der Wand, welche gezielt die Wände und die Luft um die Wand erwärmt. Natürlich muss feuchte warme Luft auch entweichen können. Also besser minimal Dauerlüften statt kurz sehr viel. Statt zu Lüften kann man auch ein teuren Luftentfeuchter einsetzen. Die Handelsüblichen Geräte für Privathaushalte können aber nur selten die Feuchtigkeit aus den Wänden saugen.

Noch eine Überlegung die in Deutschland bestimmt nicht erlaubt ist. Wenns im Heizungskeller nicht all zu eckelig nach Öl oder Gas riecht könnte man mit einem dünnen Rohr durch die Wand und kleinem PC Ventilator die Warme Luft für andere Kellerräume nutzen.

Welche Wärmedämmung macht Sinn?

Wir fühlen uns wohl wenn alle Oberflächen um uns herum einigermaßen gleich warm sind. Deshalb ist Strahlungswärme so angenehm. Warme Luft von Konvektionsheizkörpern hat es meist schwer die Wände und Möbel gleichmäßig zu erwärmen. Auf kalten Wänden kondensiert Feuchtigkeit aus der Luft und führen über kurz oder lang zu Schimmel. Optimal ist also wenn die Wandoberflächen genau so warm oder ein wenig Wärmer sind als die Luft. Dafür reicht eine seidendicke Schicht. Damit durch Wärmeübertragung nicht so viel Wärme an das Mauerwerk und die Außenwelt verloren geht, reicht eine relativ dünne aber atmungsaktive bzw. Trocknungsfähige Isolierung an den Innenwänden. Dabei müssen aber Hohlräume unbedingt vermieden werden. Wenn dann die Wandoberfläche durch Strahlungswärme warmgehalten wird, kann eventuelle Feuchtigkeit durch minimale Konvektion aus der Wand austreten und die Wände bleiben trocken und gesund.

Braucht man ein luftdichtes Haus?

Wenn man nun primär durch Wärmestrahlung und nicht verwirbelter heißer Luft heizt, muss man sich über undichte Fenster und Dachstühle garnicht mehr so viele Gedanken machen. Frische Luft braucht man ja sowieso und muss dann nicht mehr so viel unangenehm Stoßlüften. Aber auch wenn man Lüftet wird es nicht mehr so unangenehm Kalt. Da die Oberflächen alle Wärme abstrahlen. Im Indianer Zelt oder in der Jurte gibt es oben ja auch immer ein Abluftloch für die Abgase des Feuers. Die Felle oder das Filz welches an den Innenwänden hängt nimmt die Strahlungsenergie des Feuers auf der Oberfläche auf und strahlt sie zurück und isoliert diese Wärmeschicht gegenüber der der kalten Außenwelt. Durch die konische Form dieser Zelte wird die Wärmestrahlung auch in oberen Bereichen wieder nach unten und in den Raum gestrahlt. Was stört da so ein wenig frische Luft die durch das Zelt zieht, oder dass warme, feuchte und stickige Luft oben verschwindet.

Kommt die Kälte durch die Fensterscheibe rein?

Wie schon beschrieben, kann sich die Abwesenheit von etwas nicht bewegen. Da Kälte, langsamer vibrierende Moleküle bedeutet, ist es immer die Wärme die sich in Richtung der Kälte bewegt. Aber gefühlt kommt es natürlich so vor als kommt die Kälte rein. Fenster lassen jedoch keine Wärmestrahlung raus, aber am kalten Glas kühlt sich warme Luft durch Wärmeübertragung ab. Das Glas gibt die Wärme an die Außenluft weiter. Innen sinkt die abgekühlte Luft runter und sorgt für ein Kaltluftstrom, quasi umgekehrte Konvektion. Warme Luft kommt nach und kühlt sich wieder ab. Dementsprechend machen Doppelfenster durchaus Sinn, da die Wärmeübertragung zwischen beiden Scheiben erschwert wird.

Tipp: Solar Energie Nutzen

Dämmen ist Mode auch wenn es kein Sinn macht. Durch Dämmstoffe wird natürlich auch die Sonne im Winter davon abgehalten die Wände von außen zu erwärmen und dadurch auch aus zu trocknen. Diese kostenlose Energie wir durch teuere Dämmung draußen gehalten. Wunderbar, man muss also mehr Heizen da die Sonne bei der Arbeit gestört wurde.

Wer bei Youtube nach „diy solar collector“ sucht findet viele einfache Bauanleitungen für Heißluft und Wasserführenden Sonnenkollektoren. Die sind natürlich nicht so effizient wie die zu kaufen, aber kommen locker auf 60°C und kosten nur ein Bruchteil. Man muss nur auf kreative Ideen kommen wie man damit heizen könnte. Schon im Winter nur die Außenwand durch schwarze Oberflächen zu erwärmen kann Heizkosten sparen. Wer eine Verklinkerung hat, kann heiße Luft aus dem Kollektor hinter die Verklinkerung strömen lassen, die warme Luftschicht muss Nachts erst mal abkühlen bevor die Wand wieder Wärme aus der beheizten Stube zieht. In den USA lassen einige die heiße Luft auch direkt in die Wohnung blasen.

Fazit:

Wie du siehst, gibt es keine einfache Antwort auf die Frage, welche Heizkörper am effizientesten sind. Es gibt viele verschiedene Faktoren zu beachten und die meisten so genannten „Experten“ werden dir nur die bessere Hälfte der Halbwahrheiten nennen. Egal welche Heizkörper du aktuell am besten findest. Informiere dich ausführlich über alle Nachteile und Langzeitkosten. Google kann da meist helfen, such einfach nach „Probleme, Hilfe, Wieso, Betrug, Erfahrungen“ im Zusammenhang mit der Heizmethode die du verwenden möchtest. Dann musst du abwägen welche Nachteile annehmbar sind. Schau nicht nur auf Kosten sondern auch auf Wohlbehagen und erhalt der Bausubstanz, ein neues Haus kostet mehr als die Paar Euro die du vielleicht in 10 Jahren sparst. Eine verpilzte Lunge und Astma kranke Kinder kosten dich noch viel mehr.

Quellen und weitere Infos: